Deutschland und China wollen bei digitaler Universität kooperieren

03. September 2010

external Linkhttp://www.hpi.uni-potsdam.de/meinel/lehrstuhl/symposia/5_tele_task_symposium.html

Wissenschaftler aus China und Deutschland werden vom 16. bis 18. September zu einer Konferenz in der chinesischen Hauptstadt zusammenkommen, um neueste Erfahrungen beider Länder im Tele-Teaching und E-Learning auszutauschen. Jeweils 15 chinesische und deutsche Experten werden auf dem chinesisch-deutschen Forum ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorstellen. Veranstalter sind die Beijing University of Technology und das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI).

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“Wir wollen mit dem Forum die Zusammenarbeit der Tele-Teaching- und E-Learning-Gemeinschaften beider Länder ausbauen”, erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel das Ziel. Insbesondere solle der Aufbau einer gemeinsamen digitalen Universität und von E-Learning-Zentren auf dem Gebiet von Bildung und Kultur diskutiert und vorangetrieben werden. Meinel hatte bereits 2002 von Trier aus die erste Tele-Teaching-Kooperation zwischen Deutschland und China aufgebaut. Sie besteht noch heute.

“Die Initiative für eine digitale Universität soll den zentralen Rahmen dafür schaffen, dass Tele-Teaching-Techniken beider Länder vereint und integriert werden können”, erklärt Meinel. Der Potsdamer Pionier des Tele-Teachings wird den Eröffnungsvortrag des Forums halten und sich dabei den „Zukunftsaussichten und Herausforderungen des Tele-Teachings und E-Learnings“ widmen. Auch Meinels Professorenkollegen Jürgen Döllner und Andreas Polze sowie drei weitere HPI-Wissenschaftler gehören zu den Vortragenden. Aus Deutschland sind ferner die Professoren Thomas Ottmann (Freiburg), Nicolas Apostolopoulos (Berlin), Djamschid Tavangarian (Rostock), Karl Kurbel (Frankfurt/Oder), Wolfgang Effelsberg (Mannheim), Thomas Köhler (Dresden) und Detlef Krömker (Frankfurt/Main) sowie Dr. Tobias Thelen (Osnabrück) unter den Referenten.

Stichworte: Tele-Teaching und E-Lectures

Neues Wissen kostenlos per Uni-Lernvideo aus dem Internet abzurufen, wird immer beliebter. Das HPI registrierte bereits zwei Millionen Zugriffe auf seine Vorlesungs-Podcasts über die Plattform iTunes U von Apple (itunes.hpi.uni-potsdam.de). Die dort mittlerweile verfügbaren 4.500 Kurzvideos zu Themen der Informationstechnologie wurden bislang durchschnittlich 24.000 Mal pro Woche herunter geladen. Das HPI gehört zu den ersten vier Elite-Einrichtungen in Deutschland, die seit Januar 2009 Lehrinhalte im Uni-Bereich der internationalen Plattform des Unternehmens Apple zugänglich machen. Auf seinem eigenen Tele-Teaching-Portal www.tele-task.de bietet das HPI 3.500 Video-Aufzeichnungen kompletter Vorlesungen und 7.700 Video-Podcasts mit einzelnen Vorlesungsabschnitten an. Sie stammen von mehr als 920 Dozenten und sind ebenfalls frei für jedermann verfügbar. HPI-Videos und -Podcasts zeigen zusätzlich zum Vortragenden auch dessen jeweilige Laptop- oder Tafel-Präsentation. Bislang übertragen herkömmliche Lernvideos lediglich Bilder vom Redner selbst plus seine Sprache oder kommentierte Präsentationsfolien. Das HPI hingegen verwendet eine selbst entwickelte Bild-im-Bild-Technik, die auf das kleine Display des iPods und anderer mobiler Video-Abspielgeräte angepasst sind.

Über Tele-Task und iTunes U gibt das Institut jedem die Möglichkeit, aktuelle IT-Lernstoffe nach individuellem Bedürfnis auszuwählen, auf den Computer herunter zu laden und auf mobilen Geräten abzuspielen. Mit diesem Tele-Teaching, das auf Vorlesungsaufzeichnungen („E-Lectures“) zurückgreift, stillt das HPI das wachsende Bedürfnis nach professionellem, branchenspezifischem Wissenstransfer. Derzeit stark im Kommen: das flexible Lernen unterwegs. Wer sich aktuelle Uni-Podcasts auf sein kleines, mobiles Abspielgerät lädt, kann sie dann im Bus, im Wartezimmer oder draußen im Park anschauen – immer, wenn Zeit und Lust dazu da sind. Die frischen Inhalte können entweder einzeln herunter geladen oder als laufender Kurs oder Vorlesungsreihe per Mausklick abonniert werden, zum Beispiel zur gezielten Vertiefung vor Prüfungen oder zum Auffüllen von Wissenslücken.

Quelle: Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt und Zentrum für Deutschlandstudien der Uni Peking wollen kooperieren

27. August 2010

Im Rahmen des Gastaufenthalts von Professor Chen Hongjie, dem Leiter des Zentrums für Deutschlandstudien an der Universität Peking, haben jetzt das Zentrum für Deutschlandstudien, das als eines von zwei Zentren für Deutschlandstudien im asiatischen Raum vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird, und das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt die Grundlinien einer Kooperationsvereinbarung beschlossen.

Ziel der geplanten Zusammenarbeit ist der wechselseitige Austausch von Referenten und Dozenten sowie Nachwuchswissenschaftlern, die sich insbesondere mit drei wichtigen Forschungsbereichen des Max-Weber-Kollegs befassen. Zum einen geht es um die Geschichte der deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften, insbesondere die Beziehungen zwischen dem Historismus des 19. Jahrhunderts und den Kultur- und Sozialwissenschaften des 20. Jahrhunderts, eine Thematik, die sich speziell mit den Namen von Klassikern wie Max Weber, Wilhelm Dilthey, Ernst Troeltsch und Ernst Cassirer verbindet. Zum anderen geht es um internationale Vergleiche von Religionen und religiösen Bewegungen, auch im Hinblick auf langfristige religiöse Traditionen in China und Europa.

China ist in einem dramatischen Wandel begriffen und wird immer pluraler. Es ist deshalb ein ausgesprochen interessanter Forschungs- und Untersuchungsgegenstand für die religionsbezogene Forschung am Max-Weber-Kolleg. Schließlich ist das Thema Menschenwürde und Menschenrechte von besonderem gemeinsamen Interesse. Das Zentrum für Deutschlandstudien hat dazu erst im vergangenen Jahr einen Workshop veranstaltet und auch zu Fragen des Personenverständnisses in Deutschland und China gearbeitet, Fragen also, die für Arbeiten am Max-Weber-Kolleg, die zu Fragen von Menschenwürde und Gewalt entstehen, von zentralem Interesse sind. Beide Institutionen zeichnen sich durch eine stark interdisziplinäre Herangehensweise und eine Fokussierung auf Kultur- und Sozialwissenschaften aus. In beiden Institutionen sind Deutsch und Englisch Wissenschaftssprachen – eine Besonderheit in einer Wissenschaftswelt, die immer stärker allein von der englischen Sprache dominiert wird.

Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Professor Chen Hongjie die Mitteilung machen konnte, dass das von Hans Joas, dem Dekan des Max-Weber Kollegs, und Klaus Wiegandt herausgegebene Buch „Die kulturellen Werte Europas“ mit einer Förderung des Goethe-Instituts demnächst in chinesischer Sprache erscheinen wird. Das Buch ist mittlerweile in der 5. deutschen Auflage erschienen und wurde mehr als 30.000 Mal verkauft. Mit der Übersetzung ins Chinesische wird ein weiterer Schritt in Richtung einer deutsch-chinesischen Verständigung getan.

Kontakt:
Dr. Bettina Hollstein
Tel.: 0361/737-2802
E-Mail: bettina.hollstein(at)uni-erfurt.de
Internet:www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/

Quelle: Universität Erfurt

Freie Universität Berlin beliebteste deutsche Hochschule bei Doktoranden aus China

27. August 2010

Die Freie Universität Berlin ist bei Doktoranden mit Stipendien des renommierten China Scholarship Council (CSC) die beliebteste deutsche Hochschule. Im Oktober werden 50 CSC-Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Dahlem kommen. Das sind weit mehr, als die LMU München (34), die TU München (31) und die RWTH Aachen (26) verzeichnen. Im internationalen Vergleich erreicht die Freie Universität Platz elf und liegt damit gleichauf mit den Universitäten Cambridge und Berkeley. Im Jahr 2009 hatten sich 20 CSC-Stipendiaten erfolgreich um Promotionsplätze bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität beworben.

Seit 2008 besteht zwischen der Freien Universität und dem China Scholarship Council eine privilegierte Partnerschaft. Bei erfolgreicher Bewerbung an der Freien Universität und beim CSC erhalten chinesische Nachwuchswissenschaftler CSC-Stipendien für eine Voll- oder Teilpromotion. Das Verbindungsbüro der Freien Universität in Peking ist maßgeblich in die Bewerbungsabläufe und Vorbereitungsmaßnahmen involviert. Chinesische Nachwuchswissenschaftler promovieren an allen Fachbereichen der Freien Universität, die meisten in den Geowissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften, in Physik sowie in Mathematik und Informatik.

Auch die neuesten Ergebnisse des „Wissenschaft weltoffen“ Berichts des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes und der Hochschul-Informations-System GmbH bestätigen die hohe Attraktivität der Freien Universität bei ausländischen Promovierenden und ihren Erfolg bei der Anwerbung exzellenter internationaler Nachwuchswissenschaftler. Mit insgesamt 750 zur Promotion eingeschriebenen Bildungsausländern belegt die Freie Universität gemeinsam mit der Universität Heidelberg in Deutschland die Spitzenplätze. 2005 lag die Freie Universität noch auf Rang elf, verzeichnet aber seither die höchsten jährlichen Steigerungen unter den deutschen Universitäten. Die meisten ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden an der Freien Universität promovieren in den Fächern Politikwissenschaft, Chemie, Biologie, Veterinärmedizin und Philosophie.

Die Freie Universität ist eine der neun Hochschulen, deren Zukunftskonzept im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder erfolgreich begutachtet wurde; gefördert wird sie mit der Strategie „Internationale Netzwerkuniversität“. Zwischen 2007 und 2009 konnte sie den Anteil ausländischer Wissenschaftler um zwei Prozentpunkte auf 14 Prozent ausbauen. Im Jahr 2009 stammte jeder vierte wissenschaftliche Mitarbeiter mit Promotion aus dem Ausland. Der Anteil ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Juniorprofessuren verdoppelte sich zwischen 2007 und 2009 auf zehn Prozent, deren Anteil an sogenannten W2-Professuren stieg von sieben auf 15 Prozent, bei den W3-Professuren lag die Quote bei acht Prozent. Auch bei der Vergabe von Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung ist die Freie Universität Berlin – nach der LMU München – beliebteste Adresse in Deutschland.

Kontakt:
Matthias Kuder
Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin
Tel.: 030 – 838-73942
E-Mail: matthias.kuder(at)fu-berlin.de

Caroline Neumann
Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin
Tel.: 030 - 838-73943
E-Mail: caroline.neumann(at)fu-berlin.de

Quelle: Freie Universität Berlin

Hochschule Harz im Austausch mit China – Ingenieurausbildung nach deutschem Vorbild

26. August 2010

external Linkhttp://cdhaw.tongji.edu.cn/

Nachdem im letzten Jahr an der Hochschule Harz bereits fünf Studierende aus Shanghai von der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) begrüßt wurden, unterstützte Prof. Dr. Sigurd Günther vom Wernigeröder Fachbereich Automatisierung und Informatik im Juli für drei Wochen die Lehre in China.

„Gemeinsam mit einem Kollegen der FH Brandenburg betreute und bewertete ich Teamprojekte im Bereich der Mechatronik“, so der Experte für Rechnerstrukturen, „das Ziel war dabei die Erweiterung einer automatisierten Fertigungsmodellanlage und die Entwicklung von Zusatzkomponenten für mobile Roboter, die Transportaufgaben in der Modellanlage übernehmen.“ Das Projekt begann bereits im März, die Studierenden wurden von den deutschen Partnern der CDHAW zunächst online beraten. In der Endphase übernahmen die Hochschule Harz und die Fachhochschule Brandenburg dann die Betreuung direkt in Shanghai.

„Wir freuen uns, Anfang September erneut Studierende der CDHAW an der Hochschule Harz begrüßen zu dürfen“, verrät Prof. Dr. Sigurd Günther, er ist sicher, dass sich die sechs angehenden Mechatronik-Experten gut einleben werden. „Mentalitätsunterschiede existieren zwar, aber die chinesischen Studenten sind den deutschen in vielerlei Hinsicht ähnlich.“ Für den Dozenten selbst war sein erster China-Aufenthalt rundum positiv: „Die Weltstadt Shanghai ist faszinierend und wir wurden sehr freundlich aufgenommen. Vernetzung, Austausch und Internationalisierung sind für uns sehr wichtig. Ich wäre jederzeit wieder dabei, wenn es sich, wie in diesem Jahr, mit dem Wernigeröder Studienbetrieb vereinbaren lässt.“

Die Gründung der CDHAW an der Tongji-Universität in Shanghai im Jahr 2000 durch deutsche Professoren nach dem Vorbild der deutschen Fachhochschule hat zum Ziel, deutschsprechende chinesische Arbeitskräfte für hiesige Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt operieren, auszubilden. Der Schwerpunkt liegt auf den ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Alle Studiengänge sind in Deutschland akkreditiert, viele Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch statt. Zudem ist ein reger Studierenden- und Lehrkräfteaustausch vorgesehen. Derzeit kommen jährlich 60 chinesische Studierende nach Deutschland, verteilt auf 15 Hochschulen. Federführend sind die Fachhochschulen Esslingen, Wolfenbüttel und Erfurt. In Deutschland wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), in China vom „Ministry of Education“ gefördert.

Kontakt
Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 03943 - 659 – 106 begin_of_the_skype_highlighting 03943 - 659 – 106 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 03943 - 659 – 109
E-Mail: aschneider(at)hs-harz.de
Web: www.hs-harz.de

Quelle: Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

„Wearable Computing“ goes China

24. August 2010

external Linkhttp://www.wearcom.org/

Forscher vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen reisen Ende August 2010 zum ersten chinesischen Themenkongress „Wearable Computing“ nach Chengdu. Zuvor ist die Plattform „WearCom“ ins Leben gerufen. Die Politik fördert intensiv die neue deutsch-chinesische Wissenschafts-Kooperation.

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China ist in aller Munde – vor allem als Wirtschaftspartner. Doch auch in der Wissenschaft entstehen immer mehr Kooperationen. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen hat jetzt die Plattform WearCom mit ins Leben gerufen. Das Ziel: Förderung der wissenschaftlichen und industriellen Kooperation zwischen Deutschland und China im Bereich von „Wearable Computing“. Hierbei geht es um am Körper tragbare oder in die Kleidung integrierte mobile IT-Lösungen, die Menschen in Bewegung, etwa in der Flugzeugwartung, direkten Zugriff auf alle für ihre Arbeit wichtigen Informationen ermöglicht. Startschuss für WearCom ist der erste internationale Workshop „Wearable Computing“ vom 25. bis 28. August im chinesischen Chengdu. Dort treffen sich die deutschen und chinesischen Topforscher auf diesem Gebiet zum ersten Austausch. Vom TZI sind die Professoren Otthein Herzog und Michael Lawo mit von der Partie, die das bislang bedeutendste europäische Forschungsprojekt mit großen Industriepartnern zum Thema „wearIT@work“ zwischen 2004 und 2009 von Bremen aus koordiniert haben.

„Dabei ist der Workshop nicht irgendein Treffen von Wissenschaftlern, sondern von deutscher und chinesischer Seite politisch gewollt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert diese Veranstaltung mit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt uns ebenfalls“, berichtet Lawo. Auf chinesischer Seite sieht das nicht anders aus. „Die haben quer durch das Land alle ihre hochrangigen Experten dazugeholt, was bei den Entfernungen in China schon etwas heißt“, sagt der Professor, der am TZI den Bereich Mobile Lösungen leitet. „Wir wollen die Kooperation ausbauen, denn China mit seinem rasanten Wachstum wird ein Markt für „Wearable Computing“. Sie wollen dort technologisch weiter nach vorne kommen“, sagt Lawo. Und umgekehrt geht natürlich in Sachen Hardware kein Weg an China vorbei. Denn „Wearable Computing“ wird sich in der Produktion, der Wartung, dem Notfalleinsatz oder auch im Krankenhaus nur dann weltweit durchsetzen, wenn die Kosten für die notwendigen Komponenten wirtschaftlich sind.

Zu den Gründungsmitgliedern von WearCom gehören neben dem TZI das „Embedded System Lab“ der Universität Passau sowie die University of Electronic Science and Technology of China. Das dortige Mobile Computing Center wird von Professor Dongyi Chen geleitet. Der führende Experte Chinas arbeitete 2009 auf Einladung des TZI als Gastforscher im Projekt „wearIT@work“ mit. „Damals ist der Kontakt entstanden, jetzt beginnt die Kooperation“, freut sich Lawo.

Forschungsprojekt wearIT@work

Beide Hände sind frei für die Arbeit. Doch bei Bedarf kann der Wartungstechniker direkt vor Ort im Flugzeug auf alle relevanten Daten zurückgreifen. Alles, was er dafür an mobiler Technologie braucht, findet sich in seiner Weste: Ein Miniaturrechner sowie ein Keyboard und ein Head-Mounted-Display als Bildschirm. Steuern kann der Techniker seinen „PC“ über Bewegungen mit einem Datenhandschuh – denn für eine Maus hat er ja keine Hand frei. Eines von vier Szenarien, die im weltweit größten Forschungsprojekt für „Wearable Computing“, „wearIT@work“, auf Herz und Nieren getestet wurden. Auf Basis marktverfügbarer IT-Komponenten entstehen mobile Prototypen, deren Akzeptanz mit Endbenutzern erprobt wurde.

Das TZI erforscht „Wearable Computing“ seit zehn Jahren in verschiedenen Projekten mit Partnern aus Mittelstand und Industrie. Jetzt steht die Technologie an der Schwelle zur Serienfertigung. 42 Partner von Hochschulen und Unternehmen beteiligten sich von 2004 bis 2009 an dem von der Europäischen Union geförderten 24 Millionen Euro Projekt „wearIT@work“ – darunter Global Player wie SAP, Microsoft, Skoda, EADS, Hewlett Packard oder Zeiss. Das TZI leitete das Großprojekt und hat ein Software Framework entwickelt, das wie ein Webbrowser die Verbindung zu mobilen Endgeräten herstellt und zudem Bildschirme, Formate, Auflösungen oder Ausgabekanäle wie Sprache, Bild, Ton und Vibration direkt anpasst. Die Bilanz fällt positiv aus. In den Anwendungsszenarien Wartung, Produktion, Gesundheitsversorgung und Katastrophenschutz sind funktionierende Prototypen entwickelt worden.

„Wearable Computing“ funktioniert so beiläufig wie ein Navigationsgerät im Auto. Und es wird die Arbeitsprozesse in der Industrie nachhaltig verändern. Zukünftig sind Wissensarbeiter gefragt, die neben ihrem praktisch-technischen Know-how auch jederzeit auf alle relevanten Daten zurückgreifen sowie mit Führungskräften und Kollegen mobil kommunizieren können. Das erfordert ganz neue Formen der Weiterbildung und des Trainings. Und es bietet neue Chancen für eigenverantwortliches Arbeiten, das Zirkulieren von Wissen und eine steigende Produktivität. In den Wartungsszenarien, etwa bei Airbus, hat sich ergeben, dass die Techniker ihre Aufgaben doppelt so schnell erledigen. Denn ohne „Wearable Computing“ sind sie die Hälfte ihrer Zeit damit beschäftigt, sich Informationen, ihre Jobcard oder Werkzeuge zu beschaffen. Was bereits im Büro funktioniert, soll jetzt auch für die Blue Collar Worker gelten. Letztlich trägt „Wearable Computing“ dazu bei, wie auch im Fall der Wartung von Windkraftanlagen, diese Arbeitsplätze dank der Steigerung von Produktivität und Qualität wesentlich aufzuwerten. Und so treibt das TZI über das Projekt „wearIT@work“ hinaus mit Partnern aus verschiedenen Branchen die Erprobung von „Wearable Computing“ praxisnah voran.

Kontakt
Universität Bremen
Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik
Prof. Dr. Michael Lawo
Tel.: 0170 – 2351652 begin_of_the_skype_highlighting 0170 – 2351652 end_of_the_skype_highlighting
E-Mail: mlawo(at)tzi.de
Web: www.tzi.de

Quelle: Universität Bremen

SinoJobs, Arbeiten in China, Arbeiten in Asien, Jobs in Asien, Intern, Praktikum, Expat, Expatriate

Shanghai: Deutsch-chinesischer Bachelor im Expo-Jahr

23. August 2010

external Linkhttp://www.wiso.fh-osnabrueck.de/iemsde.html

75 IEMS-Studierende der FH Osnabrück schließen in Shanghai ihr Studium ab.

Gruppenfoto der IEMS Graduation in Shanghai 2010

Wurden in Shanghai feierlich verabschiedet: Der dritte Jahrgang des IEMS-Studienprogramms mit den Mitarbeitern des SIFT, FH-Vizepräsidentin Prof. Dr. Marie-Luise Rehn (untere Reihe, 6. v. r.) und Studiengangsleiter Prof. Helmut Schwägermann (untere Reihe, links außen). (Quelle: FH Osnabrück )

Ob Management von Messen, Kongressen und Marketing-Events oder Dienstleistungen im Event-Markt – 75 chinesische Studierende des Bachelorprogramms International Event Management Shanghai (IEMS) sind nun bestens auf den boomenden chinesischen Veranstaltungsmarkt vorbereitet. IEMS wird von der FH Osnabrück in Kooperation mit dem Shanghai Institute of Foreign Trade (SIFT) angeboten. Viele der Absolventen hatten in diesem Jahr schon Gelegenheit, bei der Organisation der Weltausstellung EXPO 2010 Shanghai Praxisluft zu schnuppern.

„Der chinesische Veranstaltungsmarkt ist noch nicht so stark entwickelt wie der deutsche. Deshalb exportieren wir mit unserem Studienprogramm unsere Kompetenz nach China“, erläutert Studiengangsleiter Prof. Helmut Schwägermann. Die Fachhochschule Osnabrück gilt als Pionierin in der deutschen Ausbildung für Veranstaltungsmanagement. Bei einer feierlichen Zeremonie im Shanghaier SIFT konnten die Studierenden – bereits der dritte Studienjahrgang seit Beginn des Programms 2004/2005 – ihren deutsch-chinesischen Bachelorabschluss entgegennehmen. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr auch eine „Night of the Graduates“ organisiert. Die Absolventen schipperten stilecht vor der Skyline von Shanghai auf einem chinesischen Drachenboot den Huangpu Fluss hinunter. „Wir sind sehr stolz, mit dem IEMS ein überaus anspruchsvolles Studienprogramm in China ins Leben gerufen zu haben und freuen uns über den Erfolg unserer Studierenden“, so Prof. Schwägermann.

Der Studiengang IEMS richtet sich an chinesische Studierende und findet in Shanghai statt. FH-Dozentinnen und -Dozenten lehren regelmäßig vor Ort. Mit Abschluss des Studiums erwerben die Studierenden gleichzeitig einen chinesischen und einen deutschen Bachelorabschluss.

IEMS ist chinaweit eines der führenden Veranstaltungsmanagement-Programme und genießt einen sehr guten Ruf. Erst im Frühjahr diesen Jahres wurde es von der renommierten „China Convention & Exhibition Society“ (CCES) für die eindrucksvollen Leistungen in der Event-Management-Ausbildung ausgezeichnet.

Quelle: FH Osnabrück

SinoJobs

Universität Würzburg: Neue Partnerschaft mit der Peking University

10. August 2010

external Linkhttp://www.uni-wuerzburg.de/ueber/universitaet_wuerzburg/partnerunis0/

Die Universität Würzburg baut ihre Vernetzung mit internationalen Elite-Hochschulen weiter aus: Jetzt hat sie mit der renommierten Peking-Universität ein Partnerschaftsabkommen geschlossen. Universitätspräsident Alfred Forchel unterzeichnete das Abkommen am 4. August in Peking. Für die chinesische Universität signierte deren Vizepräsident Li Yansong.

Die Peking-Universität, gegründet 1898, ist nicht nur die älteste moderne Universität Chinas, sondern auch diejenige mit dem größten Renommee. Sie ist eine Volluniversität mit über 38 Fakultäten und betreibt neun Kliniken in Peking und anderen Städten des Landes.

33.000 Studierende und rund 4.800 Angestellte sind an der Peking-Universität tätig. Besonders bekannt sind ihre geisteswissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und juristischen Fakultäten. Viele prominente Intellektuelle und Politiker waren an der Peking-Universität tätig. Auch Mao Zedong arbeitet in seiner Jugend dort als Hilfsbibliothekar.

Peking-Universität hat China geprägt

Außer als erste Adresse für Forschung und akademische Ausbildung in China gilt die Peking-Universität als Ausgangspunkt für kulturelle und politische Entwicklungen, die China im 20. Jahrhundert geprägt haben: Von dort nahmen die Demokratiebewegung von 1989 und die 4.-Mai-Bewegung von 1919 ihren Anfang. Letztere wird als Ausgangspunkt für die politische und gesellschaftliche Modernisierung des Landes angesehen.

Kontakte schon seit Jahren

Die Universität Würzburg pflegt seit vielen Jahren intensive Kontakte zur Peking-Universität. Seit 2001 unterhält sie dort sogar ein eigenes Zentrum. Dieses hat bislang über 300 Würzburger Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen betreut, die dort einen Teil ihrer Ausbildung in chinesischer Sprache und Kultur erhalten. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit, aufgebaut von der Würzburger Sinologie und von ihr auch betreut, bildete den Grundstein für die jetzt vereinbarte Partnerschaft.

Sommerakademien geplant

Die Zusammenarbeit zwischen Peking und Würzburg soll nun ausgeweitet und intensiviert werden. Im Gespräch kamen die Präsidenten beider Universitäten überein, als Ausgangspunkt dafür gemeinsame Sommerakademien zu organisieren. Diese sollen in Peking und Würzburg stattfinden und sich abwechselnd den Geistes- und den Naturwissenschaften widmen. Angestrebt wird auch ein vermehrter Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.

Dritte Partnerschaft in China

Durch das neue Abkommen unterhält die Universität Würzburg nun partnerschaftliche Kontakte zu drei Universitäten in China: Mit der Zhejiang-Universität in Hangzhou besteht seit 1986 eine Partnerschaft, mit der East China University of Science and Technology seit 2008.

Kontakt
Robert Emmerich
Redakteur
Tel.: 0931 – 31 – 82750 begin_of_the_skype_highlighting 0931 – 31 – 82750 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 0931 – 31 – 2610
E-Mail: presse(at)zv.uni-wuerzburg.de

Quelle: Julius-Maximilians-Universität

Hochschule Ruhr West unterzeichnet ersten internationalen Kooperationsvertrag mit Hochschule in China

07. August 2010

Der Präsident der Hochschule Ruhr West, Prof. Dr. Eberhard Menzel, und der Vizepräsident für akademische und Internationale Angelegenheiten der chinesischen Qingdao University of Science and Technology, Prof. Dr. Li Qingling, haben in China einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Damit unternimmt die HRW erste Schritte in Richtung Internationalisierung.

„Internationale Erfahrungen spielen für die persönliche Entwicklung, aber auch für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt eine immer größere Rolle. Daher möchten wir unseren Studierenden von Anfang an die Gelegenheit bieten, für eine Zeit im Ausland zu studieren und mit Studierenden fremder Länder in Kontakt zu kommen“, erklärt HRW Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel. „China zählt zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftsregionen der Erde. Der deutsch-chinesische Handel boomt und Deutschland ist inzwischen Chinas größter europäischer Handelspartner geworden“, so Menzel zur Motivation einer Kooperation mit einer chinesischen Hochschule.

Ab Wintersemester 2012 werden die ersten HRW Studierenden ein Auslandssemester an der Qingdao University of Science and Technology absolvieren können – an der Chinesisch-Deutschen Technischen Fakultät (CDTF). Zuerst soll die Kooperation mit dem Studiengang Elektrotechnik etabliert werden, Maschinenbau und Angewandte Informatik sollen folgen. Geplant ist, dass Studierende das sechste Semester als Auslandssemester nutzen können und dabei ins deutschsprachige Hauptstudium an der CDTF einsteigen. Diese wurde 2001 in Kooperation mit der Universität Paderborn gegründet. Chinesische Studierende, die an die HRW kommen, haben in der Regel bereits das zweijährige Grundstudium beendet und in einem Vorbereitungsjahr die deutsche Sprache erlernt.

Das Austauschprogramm zwischen HRW und QUST soll nach und nach ausgebaut werden. Im ersten Jahr soll es sich um einen reinen Studierendenaustausch in den genannten Fächern handeln. Später sollen weitere Studiengänge hinzukommen. Darüber hinaus ist der Austausch von Lehrenden sowie ein kooperatives Forschungsprogramm geplant.

Über die Hochschule Ruhr West

Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine junge Fachhochschule mit hohen Qualitätsstandards. Sie hat ihre Standorte in den attraktiven Ruhrgebietsstädten Bottrop und Mülheim an der Ruhr. Der fachliche Schwerpunkt liegt auf den MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Seit September 2009 studieren etwa 80 Studierende die Fächer Wirtschaftsingenieurwesen – Energiesysteme in Bottrop und Maschinenbau in Mülheim an der Ruhr. Zum Wintersemester 2010/2011 folgen die Studiengänge Angewandte Informatik, Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre.

Kontakt
Heike Lücking
Dezernentin
Tel.: 0208 - 30246 – 250 begin_of_the_skype_highlighting 0208 - 30246 – 250 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 0208 - 30246 – 102
E-Mail: luecking.heike(at)hs-ruhrwest.de
Web: www.hochschule-ruhr-west.de

Quelle: Hochschule Ruhr West

Nationaler Kodex für Ausländerstudium vorgestellt

12. Juli 2010

Über 100 deutsche Hochschulen haben sich bereits verpflichtet, Standards für die Betreuung internationaler Studierender einzuhalten. Anlässlich seiner Netzwerk-Konferenz hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 8. Juli in Bonn den “Nationalen Kodex für das Ausländerstudium an deutschen Hochschulen” vorgestellt.

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Die Generalsekretäre des DAAD und der HRK, Dr. Christian Bode und Dr. Thomas Kathöfer, sowie zwei Vertreterinnen deutscher Hochschulen betonten, dass viele Hochschulen die Erklärung zum Anlass genommen haben, ihre Serviceangebote zu überprüfen und zu verbessern. Der Kodex definiert Qualitätsstandards zur Information und Zulassung ausländischer Studierender, ihrer fachlichen und sozialen Betreuung und zum Umgang mit Beschwerden. Rund 180.000 Studierende aus dem Ausland sind an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

Auf der Netzwerkkonferenz beraten Experten des DAAD bereits zum fünften Mal interessierte Vertreter deutscher Hochschulen und Forschungsorganisationen zum Thema Internationalisierung. Bei den mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von rund 100 Hochschulen und Bildungsinstitutionen sind in diesem Jahr Informationen über Indien besonders begehrt, gefolgt von China, Brasilien und Russland. Die Länderexperten des DAAD aus den weltweit 14 Außenstellen und 50 Informationszentren beantworten Fragen zu Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten, Marketingstrategien, Hochschulbesuchen und Messeteilnahmen in ihren jeweiligen Regionen.

Bis Freitag Nachmittag haben die Konferenzteilnehmer noch Gelegenheit, in Einzelgesprächen, Ländervorträgen und Fragerunden die neuesten Entwicklungen auf den internationalen Bildungsmärkten zu erfahren. “Diese Veranstaltung ist einzigartig. Nirgendwo sonst erhalte ich so kompakte Informationen aus erster Hand, in welchen Ländern meine Hochschule gezielt Marketing betreiben und wo ich Kontakte schließen kann”, so Dr. Martin Bickl, Leiter des International Office der Goethe-Universität Frankfurt/Main.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.netzwerk-konferenz.de sowie zum Nationalen Kodex für das Ausländerstudium an deutschen Hochschulen unter www.gate-germany.de/09518.

Kontakt
Julia Quirll da Matta
DAAD
Tel.: 0228 - 882 – 191 begin_of_the_skype_highlighting 0228 - 882 – 191 end_of_the_skype_highlighting
E-Mail: neko(at)daad.de

Francis Hugenroth
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 - 882 – 454
Fax: 0228 - 882 – 659
E-Mail: presse(at)daad.de

Quelle: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Interkulturelle Germanistik qualifiziert für Arbeitsmarkt in Deutschland und China – Bewerbungsfrist für Masterstudiengang endet am 15. Juli

29. Juni 2010

external Linkhttp://interkultur-asialink.de/

Für den bundesweit einzigartigen und mehrfach ausgezeichneten Masterstudiengang Interkulturelle Germanistik an der Universität Göttingen und den chinesischen Partneruniversitäten in Beijing und Nanjing sind noch einige Plätze zu vergeben. Wer an einem intensiven kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und China interessiert ist, kann sich noch bis zum 15. Juli 2010 für das Programm bewerben. Für den Auslandsaufenthalt, zu dem auch ein Praktikum gehört, werden für alle Studierenden Stipendien bereitgestellt.

Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss in Germanistik oder einer anderen Philologie wie Anglistik oder Sinologie. Möglich ist auch ein Abschluss in einem anderen geistes- oder kulturwissenschaftlichen Fach wie zum Beispiel Kulturanthropologie.

In vier Semestern werden deutsche und chinesische Studierende zu Sprach- und Kulturkennern beider Länder ausgebildet. Dabei ist das gemeinsame Studieren die Grundlage des Programms. Das erste Studienjahr verbringen die Studierenden in Göttingen, das zweite an einer der beiden chinesischen Partneruniversitäten. Die Absolventen erhalten einen deutsch-chinesischen Doppelabschluss. Der Studiengang wurde im Juni 2010 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst bereits zum zweiten Mal als besonders gut bewertet und mit 100.000 Euro unterstützt. Mit dem Geld wird ein regelmäßiger Dozentenaustausch gefördert, zudem werden Studierende mit Teilstipendien unterstützt.

Das Masterprogramm startete vor zwei Jahren, im September 2010 schließen die ersten Studierenden ihr Studium ab. „Ein Teil der ersten deutschen Absolventen wird aufgrund der guten Erfahrungen in China anfangen, in dortigen Einrichtungen und Unternehmen zu arbeiten, ein anderer Teil denkt über eine Promotion nach“, sagt Dr. Irmy Schweiger von der Abteilung Interkulturelle Germanistik der Universität Göttingen, die den Studiengang koordiniert. Das Studium bereitet auf unterschiedliche Tätigkeiten auf dem deutsch-chinesischen Arbeitsmarkt vor. Mögliche Arbeitgeber sind international agierende Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen ebenso wie politische Einrichtungen, Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen.

Kontakt
Dr. Irmy Schweiger
Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Seminar für Deutsche Philologie
Abteilung Interkulturelle Germanistik
Käte-Hamburger-Weg 6
37073 Göttingen
Tel.: 0551 - 39 – 10218 begin_of_the_skype_highlighting 0551 - 39 – 10218 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 0551 - 39 – 10219
E-Mail: irmy.schweiger(at)phil.uni-goettingen.de

Quelle: Georg-August-Universität Göttingen